09.01.2023 - The Fav9 of 2022

 

Es ist 2023!!! 

Yay! 

Und ich wünsche dir ein frohes neues Jahr! 

 

Auf Instagram ist es zum Jahreswechsel üblich, dass man entweder mit Hilfe einer App oder durch Eigenrecherche zusammenträgt, welche 9 Posts im vergangenen Jahr am erfolgreichsten waren, davon ein 3 x 3 Quadrate großes Raster erstellt und das dann postet. 

Das ist für einen selbst immer recht interessant und aufschlussreich, weil man sieht, was am meisten Likes bekommt. 

 

Aber das find ich gar nicht so wichtig.. 

Ich meine klar, ich freu’ mich drüber, wenn ein Post vielen Leuten gefällt! 

Sonst würde ich wohl nicht in den sozialen Medien posten. Ich möchte meine Arbeit ja der Welt präsentieren, klar will ich da auch wissen, wie der Kram so ankommt. 

 

Wenn es aber um den Jahresrückblick geht, dann ist mir was anderes viel wichtiger: 

Was sind meine persönlichen Favoriten meiner Posts? Welche Fotos sind meine Favorite Nine? 

 

Und genau darum soll's heute gehen. 

Ich habe meine persönlichen 9 Favoriten meiner Instagram-Posts aus 2022 zusammengetragen und erzähle dir ein bisschen über die Entstehung der Bilder und was sie so besonders für mich macht. 

 





1. „In’s Unterholz“ 

Das Foto ist auf Torfhaus im Harz entstanden, als ich mit meiner Frau Mila eine kleine Runde gelaufen bin, bevor wir uns mit ein paar Freunden und Familie für eine längere getroffen haben. 

Wir hatten halt etwas Zeit zu überbrücken, also sind wir einfach ein bisschen durch die umgebenden Wälder gezogen, um schon mal einen Stempel der Harzer Wandernadel einzusammeln. 

Wir waren erst wenige hundert Meter vorgedrungen, als ich diese Szenerie hier sah, und ich konnte nicht weiterlaufen, ohne ein Foto zu machen. 

Mir war nicht mal aufgefallen, dass die Kamera noch auf „Jpeg F“ ohne Raw und mit einer Filmstimulation, ich glaube Kodachrome II von Fujixdaily eingestellt war. 

Entwicklungsarbeit gab's also praktisch keine, das Foto war an Ort und Stelle fertig. 

Und mir gefällt, wie es den Betrachter regelrecht in die Szenerie zieht. 

 

Dieses Bild gibt's in meinem Onlineshop für deine heimische Wand zu kaufen. 

 




 

2. Die restaurierte Bahnbrücke am Schiffgraben 


Ein gemütlicher Spaziergang hat Mila und mich ausnahmsweise mal nicht durch Ricklingen oder Linden sondern hier her, Hannover Mitte geführt. 

Das Motiv hat sich für schwarzweiß angeboten – ich glaube sogar, ich habe es direkt in Schwarz-weiß fotografiert. 

Abgerundet wurde es von einem Bus, der während der Langzeitbelichtung durch’s Bild gefahren ist. 

Ich mag die Texturen im Foto und die klaren Formen, die einen Kontrast zum üblichen Chaos der Stadt darstellen 





 

3. „Erste Blüte“ 

Dass schon so früh im Jahr so farbenfrohe Blüten wenn entstehen, wusste ich gar nicht. 

Entdeckt habe ich diese Kornelkirsche am Westufer des Maschsees, als ich während meines „Hannover in 50 mm“ auf Tour war. 

Die Beschränkung auf diese eine Festbrennweite war eine ziemliche Herausforderung, aber es hat Grüßen Spaß gemacht. Außerdem bringt meine Linse eine 1.8er Offenblende mit, und die ermöglicht Aufnahmen mit einer ganz schön geringen Tiefenschärfe. 

Und die ist es, die dieses Foto so gut aussehen lässt, weil der Fokus schön auf die Blüten am Ast gelenkt wird, während der Hintergrund in schönstem Gegenlicht in Unschärfe bleibt. 

 

In meinen Onlineshop als Fotodruck zu kriegen und Teil meines Kalenders „Stadtlandschaften Hannover 2023“, den es übrigens nur noch im Januar zu kaufen gibt! 

 





4. „Maschschnee“ 

Hierzu gibt's sogar ein Video! 

Ich hab nämlich echt nicht schlecht geguckt, als ich an diesen ersten April aus dem Fenster geguckt habe, in zu sehen, dass hier in Hannover mal eben 10- 15 Zentimeter Schnee liegen! 

Sicher, ich bin aus dem Harz ganz andere Mengen gewöhnt, aber hier??? 

Das war schon nicht schlecht!  Vor allem für April!

Deshalb bin ich auch losgezogen und schließlich beim Maschteich hinter’m neuen Rathaus gelandet. 

Durch den Schnee war das Motiv ohnehin schon recht monochrom, da bot sich schwarz-weiß einfach an  

 

Es ist das Januar-Motiv für meinen Kalender geworden, weil es eher nach Winter aussieht, aber wenn ich mir den Januar dieses Jahr so angucke, hatte es wohl im April bleiben können. 

 





5. „Schattenschnitt“ 

Was war das für ein Morgen! 

Um ein Haar enttäuschend, dann aber überraschend aufregend und überwältigend! 

Das war einer dieser Tage, die den ewigen Optimisten in mir nähren und mich wieder und wieder raus treiben, selbst wenn die Bedingungen unattraktiv wirken. 

Es könnte ja so werden, wie hier. 

Als der Bodennebel, den ich gar nicht brauchen konnte, dieses Spiel abgehalten hat, diesen einen schmalen Strich vor die Baumkronen gemalt hat…da wusste ich, ich komme mit ‚nem „Keeper“ nachhause. 

Es ist simpel, und doch so voller Kraft und Emotion. 

 

Das Foto hat es nicht nur in meinen Kalender geschafft, ich werde es auch noch in den Shop aufnehmen. 

Ein eigenes Video hat's auch noch. Findest du hier. 

 





6. „Holz und Eisen“ und 7. „Fassring“ (ist nur ein Arbeitsname, ich bin für Vorschläge offen! Der Gewinner-Vorschlag bekommt einen 30x21 cm--Druck als Dankeschön! )  

Diese zwei Fotos sind wenige Minuten nacheinander entstanden, an einem Ort, der mich so glücklich gemacht hat, wie kaum ein zweiter: auf dem Gelände der Ardbeg-Destille auf der Isle of Islay in Schottland. 

Übrigens ist diese Namensnennung keine bezahlte Werbung, ich muss nach wie vor jeden Tropfen dieses köstlichen Getränks selber zahlen, aber für den Geschmack mach’ ich’s.  

 

Die Texturen im Holz und im Stahl sind hier ganz klar die Hauptakteure. Während das eine Bild vermuten lässt, es wäre ein schier unendlicher Vorrat an Fässern (tatsächlich war der Stapel nur zwei Fässer hoch), zeigt das andere ganz deutlich das Alter und den Vergang am Fass. 

 

„Holz und Eisen“ kannst du in meinem Onlineshop für deine Wand bekommen. 

 





8. „Das Auge im See“ 

Ein wunderschönes Beispiel für natürliches Framing, das eigentlich nur im Vorbeifahren entstanden ist. 

Ich war mit dem Rad unterwegs in der Nordstadt, eigentlich nur, um drove Kleinigkeit zu erledigen. 

Ich habe aber glücklicherweise meinen eigenen Rat befolgt, wenn es möglich ist, nicht ohne Kamera das Haus zu verlassen. 

Und so trug mich mein Weg durch den Georgengarten und aus purer Neugierde, wie denn die Augustenbrücke in Frühherbst aussehen mochte, zum Leibnitztempel. 

Das Foto zu schießen selbst hat nur wenige Minuten gedauert. Aus der Hand, keine Langzeitbelichtung – die Hauptarbeit hier war wirklich nur die Komposition und das einrahmen. 

Hat ganz gut funktioniert, wie ich finde. 

 





9. Herbstfenster 

Dieses Motiv hat mich regelrecht angesprungen, und mir war sofort klar, dass sich hier ein Foto versteckt.  

Die Blätter an den Ästen und den Büschen haben den Blick auf die Baumstämme so schön eingerahmt, dass ich gar nicht groß über den Ausschnitt nachdenken musste und den Rest am Bild haben die knalligen Herbstfarben erledigt. 

Hier ist mehr oder weniger die Idee zu meinem Video „Bildkomposition - ein Blick in meine Werkzeugkiste“ entstanden, weil es ein super Beispiel für natürliches Framing war. 

 

Das sind meine 9 liebsten Fotos aus 2022, die ich auf Social Media veröffentlicht habe. 

Ich gucke die mir immer wieder gerne an, sei es, weil es schöne Bilder geworden sind, oder einfach, weil sie eine schöne Erinnerung in mir wecken. 

 

Welches gefällt dir am besten? Oder ist ein ganz anderes dein Favorit? 

Wenn du magst, schreib mir dazu gerne über Instagram, 'ne Nachricht bei YouTube oder gern auch einfach hier über mein Kontaktformular. 

 

Ich freu’mich, von dir zu hören und wünsche ein frohes neues Jahr!