Hallo!


Mein Name ist Matthies Wesche und ich bin Landschaftsfotograf.

Also eigentlich bin ich Metallbaumeister.
Und ich fotografiere auch nicht nur Landschaft und Natur.

Aber ich gehe sehr gerne wandern, und noch viel lieber tue ich das, wenn ich eine Kamera dabei habe.
Wenn ich ehrlich bin, fotografiere ich tatsächlich noch lieber, als dass ich wandere.
Und ich wandere echt gern!
Und am liebsten fotografiere ich eben Landschaft und Natur. Also irgendwie bin ich wohl doch Landschaftsfotograf.
Hauptberuflich Metallbauender Hobby-Landschaftsfotograf mit YouTube-Kanal.

Aus Hannover.

Ich bin 1987 am Harzrand geboren und im Oberharz aufgewachsen.

Meine Kindheit war geprägt davon, viel draußen zu sein, in den Wäldern zu spielen, Buden zu bauen oder mit meiner Familie wandern zu gehen. Im Bergsee schwimmen, über die Kuhwiesen laufen, im Winter direkt hinter'm Haus der Rodelhang. 
Später dann mit dem Fahrrad durch den Wald pflügen oder, als ich alt genug war, mit dem Motorrad auch die Straßen entlang.

Ich habe die Fotografie schon recht früh zumindest als Interessengebiet entdeckt, vermutlich, weil mein Vater gelegentlich fotografiert hat. 

Während ich anfangs noch ganz einfache Point and Shoot-Kameras mit Film benutzt habe (Ich hab' immer ISO 400 gekauft...ich wusste nicht, was das bedeutet, ich wusste nur "Papa sagt, damit geht das meiste", und das meiste ging damit auch), hat mein Vater mir als ich, ich glaube, etwa 14 oder 15 Jahre alt war, eine alte analoge Spiegelreflex-Kamera gegeben.
Mit einer Zoom-Linse, die wenn ich mich recht entsinne, die so ungefähr 28-100 mm Brennweitenspektrum hatte.
Ich glaube, ich hatte sogar noch eine weitere Linse dafür. 100% analog, beides Objektive zum einschrauben, keine Automatismen. 
So habe ich immerhin manuell fokussieren und Belichtungsmesser lesen gelernt!

Und dass es unterschiedliche Blendenöffnungen gibt und dass die das Bild heller oder dunkler machen.
Was genau Tiefenschärfe ist und wie das mit der Blende zusammenhängt, das wusste ich damals nicht. Glaube ich zumindest...es ist schon eine Weile her.

In jedem Fall hat mich diese analoge Spiegelreflex noch lange begleitet, bis ich sie irgendwann zum Ende der 2000er Jahre gegen eine Bridge-Kamera ausgetauscht habe.
Mit der habe ich ab und zu ein wenig fotografiert, aber recht schnell gemerkt, dass die eben genau das ist - eine Brücke - nix halbes und nix ganzes.
Und so ist die Fotografie etwas in den Hintergrund gerückt.

Ich bin nach dem Abitur nach Hannover gegangen, weil ich mal in die große, weite Welt hinaus musste. Die Verbindung in den Harz ist durch die Familie aber stets erhalten geblieben. Und bis heute fahre ich gern zurück in meine alte Heimat und genieße die Ruhe und die Natur, die mir Hannover, so sehr ich die Stadt auch liebe und so grün sie für eine Stadt auch sein mag, nicht bieten kann.

Anfang 2015 habe ich mir mit meiner damaligen Freundin und heutigen Frau gemeinsam endlich eine vernünftige digitale Spiegelreflexkamera gekauft, eine Nikon D5200.

Mit der ist die Liebe neu entfacht worden!
Bei jeder Reise, bei jeder Wanderung war sie dabei:
Norwegen, Irland, Island, auf den Lofoten, auf Baltrum, natürlich auch der Harz. Wo auch immer es hin ging, die D5200 war mit im Gepäck.

Weil wir öfter in der Situation waren, gleichzeitig eine Kamera zu brauchen, haben wir unser Arsenal um eine Nikon D90 erweitert, die zwar alt, aber auch robust und treu war! Und mit etwas Geduld und einem besseren Verständnis für Brennweite, Blende, Belichtungszeit, Iso, Tiefenschärfe, Komposition und allem, was ich mir mittlerweile an Wissen angeeignet habe, ließen (und lassen!) sich damit wirklich schöne Fotos schießen. Zwei davon, "Pause" und "Rostig", findest du sogar in meinem Shop!
Heute fotografieren wir übrigens hauptsächlich jeder mit einer Fujifilm X-T3. Aber das sei nur am Rande und der Vollständigkeit halber erwähnt.

Es macht mir unheimlichen Spaß, nicht nur zu fotografieren, sondern auch die eigene Entwicklung zu betrachten. Was ich einst als wirklich schöne Bilder erachtet habe, schaue ich mir heute an und denke "Mmmmh. Das geht aber besser". Meine heutigen Bilder betrachte ich zwar auch kritisch, aber eben vom heutigen Könnensstand aus. Was ich von denen wohl in einigen Jahren halten werde?
Wir werden sehen.

Der Harz ist stark vom Waldsterben des Fichtenbestandes betroffen, das vor allem durch den Borkenkäfer verursacht wird.
Große Teile des Harzes wurden, vor allem für den einstigen Bergbau, dicht mit Fichtenwäldern bepflanzt, wodurch sich der Borkenkäfer noch schneller verbreiten kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Harzer Fichtenbestand dieser Gefahr ausgesetzt ist. Laut NABU Sachsen-Anhalt reichen Berichte über solche Geschehnisse zurück bis in das 15. Jahrhundert, mit einer "Großen Wurmtrocknis", die zwischen 1770 und 1800 große Teile des Baumbestandes sterben lies.

Langfristig ist der Plan des Nationalpark Harz,  den Wald im Nationalpark sich selbst zu überlassen und sich vom kultivierten, für den Jahrhundertelangen Bergbau angelegten Fichtenwald zurück zum natürlichen Mischwald entwickeln zu lassen.
In Teilen des Nationalparks gelingt das inzwischen ohne menschliche Eingriffe, andernorts ist die Hilfe der Waldarbeiter noch erforderlich.
So müssen tote Bäume teilweise gefällt und beseitigt werden, um Waldbewohner und Waldbesucher nicht zu gefährden, sollten sie umstürzen.
Mancherorts ist es auch notwendig, die hoch gewachsenen Fichtenwälder auszudünnen, um sie Lichtdurchlässiger zu machen, damit nachwachsende Baumbestände genug Sonnenlicht bekommen, um sich gut entwickeln zu können.
Falls du in dieser Beziehung mehr wissen möchtest, findest du hier die Website des Nationalpark Harz zum Thema Waldentwicklung.

Natürlich ist das Waldsterben nicht die einzige Aufgabe, der der Nationalpark gegenüber steht.
Auch die Regulierung des Wildbestandes, das Luchsprojekt, Forschung und Bildung sind Dinge, die wichtig und notwendig sind und die in ihrer Umsetzung auch finanzielle Mittel brauchen.

Ich bin im Harz geboren und aufgewachsen, und auch wenn ich heute nicht mehr dort wohne, verbringe ich dort viele Wochenenden und habe eine tiefe Verbindung zu meiner alten Heimat.
Und ich möchte etwas für die Umwelt tun.

Deshalb versende ich meine Drucke nicht nur klimaneutral und plastikfrei, sondern möchte am Ende jeden Jahres einen Teil meines Gewinns aus dem Verkauf meiner Fotos dem Harz zugute kommen lassen, sobald ich Gewinn erziele.
Wenn ich kann, ganz direkt durch den Kauf von Setzlingen, die ich im Rahmen von Pflanzaktionen der örtlichen Förstereien selber in den Boden bringe.
So trägt jeder Verkauf ein kleines Stück zur Erhaltung des Nationalparks bei.